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Die
Photodynamische Therapie (PDT) stellt den Behandlungsstandard in
der Betreuung von Patienten mit feuchter (exsudativer) altersbedingter
Makuladegeneration (AMD) dar. Nicht alle Formen der feuchten
AMD sprechen auf die PDT im gleichen Maße an. Durch die Gabe
von Triamcinolon kann nun auch den Patienten eine Behandlung angeboten
werden, die mit der PDT alleine trotzdem und mit großer Wahrscheinlichkeit
eine weitere Verschlechterung der Sehkraft zu erwarten gehabt hätten.
An der Makula-Spezialambulanz (Leitung Dr.
Christian Kunze) der Univ.-Klinik für Augenheilkunde &
Optometrie werden vorwiegend Patienten mit altersbedingten Makuladegeneration
betreut. Seit 1999 sammeln wir Erfahrungen mit der Photodynamischen
Therapie der feuchten AMD. Während Patienten mit sogenannter
klassischer Neovaskularisation sehr gut auf die PDT ansprechen,
haben wir bei einer anderen, sehr häufigen Form der feuchten
AMD (bei der sog. okkulten Neovaskularisation oder Mischformen)
nur eine unbefriedigende Stabilisierung durch die PDT erreichen
können.
Gerade diese Patienten profitieren von einer wesentlichen Optimierung
der Photodynamischen Therapie: der Gabe von Triamcinolon.
Triamcinolon wird innerhalb von 24 Stunden nach der PDT in den Glaskörperraum
des Auges appliziert. Unter sterilen OP-Bedingungen wird schmerzfrei
unter Tropf-Betäubung des Auges eine winzige Menge (0,1ml)
des Triamcinolons in das Auge verabreicht. Dieser Eingriff kann
tagesklinisch oder ambulant erfolgen.
Die bisherigen Erfahrungen sind sehr ermutigend:
die Zahl der durchschnittlichen PDT-Behandlung sinkt von ca. 3 mit
PDT alleine auf 1 PDT in Kombination mit Triamcinolon. Diese Zahl
drückt die rasche und nachhaltige Wirkung der Kombinationstherapie
aus. Die rasche Wirkung ist Voraussetzung für einen stabilisierenden
Effekt der Behandlung.
Im Rahmen einer Untersuchung in der Ordination
in Dornbirn oder der Makulaambulanz an der Univ.-Augenklinik Innsbruck
können wir - auch in Abhängigkeit vom aktuellen Befund
- Sie über weitere Details beraten.
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